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Geschichte  
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Die Katholische Landvolkbewegung ist eine Gemeinschaft von Frauen und Männern auf dem Land, die sich im Glauben an Jesus Christus verbunden wissen. In der Begegnung miteinander gewinnen sie Orientierung fürs Leben. Als Verbund verantwortungsbewusster Christen nimmt sich die KLB der Aufgaben im ländlichen Raum in Kirche und Gesellschaft an. Ca. 12.000 Mitgliedsfamilien sowie Einzelpersonen sind in Bayern durch die sieben Bayrischen Diözesanverbände zusammengeschlossen. Kreuz und Pflug miteinander verbunden sind das Zeichen der KLB.

 

 
 

Die KLB Tunding wurde 1969 von Pfarrer Konrad Krieger, einem engagierten Landjugendpfarrer, gegründet. Da die ersten eifrigen Landjugendmitglieder schon verheiratet waren und es schade gewesen wäre hätte sich diese Gemeinschaft aufgelöst, schlossen sich damals zwanzig Ehepaare zur Familiengemeinschaft zusammen. Lehrer Rudolf Dichtl übernahm das Amt des Vorsitzenden, organisatorisch unterstützt von Pfarrer Krieger. 1973 pilgerten fünfzehn Mitglieder nach Flüeli in der Schweiz zum Patron des Landvolkes, dem Hl. Bruder Klaus. Der Höhepunkt und nicht mehr wegzudenken aus dem Tundinger Dorfleben war das Kaffeekränzchen in der Weihnachtszeit und der Pfarrfasching, der bis heute in jedem Jahr ein gesellschaftliches Highlight ist. 1983 schloss sich die KLB Tunding erst richtig dem Diözesanverband in Regensburg an und zahlt seither Mitgliedsbeiträge. Es wurde dann auch eine feste Vorstandschaft gewählt, die sich aus Maria Gangl als 1. Vorsitzenden, Marianne Proft als deren Stellvertreterin und den weiteren Vorstandsmitgliedern Alois Heinrich, Regina Haselbeck und Sigrid Bosl zusammensetzte. Weitere Mitglieder traten bei und so wurden Wandertage mit achtzig bis hundert Teilnehmern sowie Ausflüge, Familienwallfahrten- unter anderem zum Dreifaltigkeitsberg – zusammen mit dem Landkreis Landshut unternommen.1988 wurde zum ersten Mal ein Stück des Landvolktheaters in Halsbach „Der Bauer in der Kutte, das Leben von Klaus von der Flüe“ besucht. Auch der Fatimarosenkranz wurde damals eingeführt. Bei der Jahresversammlung wurde Alois Heinrich zum neuen Vorsitzenden und Maria Gangl zum Kassier gewählt.

 

 
 

Für die Kinder wurde Schlittenfahren bei Flutlicht am Ganglberg organisiert, im Frühjahr schwang man sich gemeinsam aufs Radl. Diözesanvorsitzender Leo Heinrich hielt einen Vortrag über die Senegalhilfe, deren Projekte die KLB seit jeher unterstützt. 1994 verließ der langjährige Präses Pfarrer Krieger Tunding und übernahm die Pfarrei Oberschneiding. Im April ´95 wurde eine neue Vorstandschaft gewählt: 1. Vorsitzenden wurde Herlinde Graßl, 2. Vorsitzender Alois Heinrich, Kassier Maria Gangl, Schriftführerin Bärbel Klostermeier und Tina Klostermeier Ausschussmitglied. Von da an wurde der Emmausgang mit Ostereiersuchen, die Muttertagsfeier mit Salatbuffett, das Kinderfest und der alljährliche Ausflug fest eingeführt. Zahlreiche Bastelabende, Vorträge und Besichtigungsfahrten zählen zum KLB-Programm. Nicht zu vergessen die Gottesdienstgestaltungen an Erntedank, Nikolaus, St. Martin mit Umzug Krippenspiel, Waldweihnacht, Kinderkreuzweg und Maiandacht, so dass jedes Jahr mindestens 25- 30 Termine zu organisieren sind.